Weltweite Verteilung und Ursachen von lebensmittelassoziierten Erkankungen

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In einem aktuellen Report der WHO Foodborne Disease Burden Epidemiology Reference Group FERG werden die Häufigkeit, das Vorkommen und Sterblichkeitsraten basierend auf lebensmittelassoziierten Erkankungen vorgestellt.

Insgesamt 31 Gefahrenquellen von Viren, Bakterien, Protozoen bis hin zu chemischen Substanzen wurden im Jahr 2010 identifiziert, welche weltweit 550 Millionen lebensmittelbedingte Erkankungen verursachten und zu 230.000 Todesfällen führten. Hauptursachen waren hierbei Lebensmittel welche mit Durchfallerregern wie Noroviren, Campylobacter, E. Coli und nicht typhösen Salmonella enterica spezies kontaminiert waren.

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In Europa erkrankten 23 Millionen Menschen nach dem Verzehr von kontaminierten Lebensmitteln, 5000 Menschen starben.

Mit 15 Millionen Fällen von Norovirusinfektionen und 5 Millionen Fällen von Campylobacterinfektionen, waren dies die Hauptursachen für Durchfallerkrankungen in Europa.

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Angesichts dieser Datenlage verweist die WHO noch einmal auf die fünf Schlüssel für sichere Lebensmittel (Five keys to safer foods):

1. Keep Clean – Sauberkeit

2. Seperate raw and cooked – Trennung von Rohem und Gekochtem

3. Cook thoroughly – Durchkochen

4. Keep food at safe temperatures – Lagerung bei empfohlenen Temperaturen

5. Use safe water and raw materials – Nutzung von sicherem Trinkwasser und Rohstoffen

Die Daten des Reports zeigen die Wichtigkeit der weltweiten Verfügbarkeit unbedenklicher Lebensmittel noch einmal auf.

Um die Unbedenklichkeit in Bezug auf Krankheitserreger zu gewährleisten sind Schnellnachweisverfahren wie die real-time PCR die Methode der Wahl. CONGEN bietet zahlreiche Nachweisverfahren im Bereich der Mikroorganismen für den Einsatz im eigenen Labor an.

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