Neue Regelung zu Etikettenangaben für Fischereierzeugnisse und Aquakulturerzeugnisse ab 13.12.14

Mit Beginn des Jahres 2014 trat die Verordnung über die Gemeinsame Marktorganisation für Erzeugnisse der Fischerei und der Aquakultur 1379/2013 in Kraft. Diese enthält in Kapitel IV Verbraucherinformationen detaillierte Forderungen im Hinblick auf die Etikettierung von Fischerei- und Aquakulturerzeugnissen. Ab dem 13.12.2014 ist dieses Kapitel in Kraft getreten.

Für den Verbraucher bedeutet dies, dass eine korrekte Etikettierung folgende Angaben enthalten muss:

  • die Handelsbezeichnung der Art,
  • das Fang- und Subfanggebiet,
  • die Fangerätekategorie,
  • je nach Erzeugnis, die Angabe ob es aufgetaut wurde
  • ggf. das Mindesthaltbarkeitsdatum

Diese Regelung gilt nicht für Kaviar und andere Zubereitungen aus Fischerzeugnissen z.B. Thunfisch in Dosen.

Ab. 13.12.14 dürfen Produkte, die diese Angaben nicht enthalten nicht mehr in den Verkehr gebracht werden.

CONGEN bietet zur Identifizierung von Fischarten verschiedene Nachweisverfahren an.

Aktuell besteht die Möglichkeit folgende Arten direkt mittels real-time PCR durch unser Analyselabor nachweisen zu lassen:

  • Alaska Seelachs (Theragra chalcogramma)
  • Atlantischer Kabeljau / Dorsch (Gadus morhua)
  • Atlantischer Lachs (Salmo salar)
  • Europäischer Seehecht (Merluccius merluccius)
  • Forelle (Salmo trutta spp.)
  • Differenzierung von weißem/schwarzen Heilbutt (Hippoglossus hippoglossus / Reinhardtius hippoglossus)
  • Pangasius (Pangasius hypophthalmus)
  • Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss)
  • Rotbarsch (Sebastes novegicus)
  • Rotlachs (Oncohynchus nerka)
  • Scholle (Pleuronectes platessa)
  • Seezunge (Solea solea)
  • Steinbutt (Scophthalmus maximus)
  • Tropischer Steinbutt (Psettodes bennetti / Psettodes belcheri)
  • Tilapia (Tilapia spp.)

Andere Fischarten sind bei Zusendung von Fischfilet mittels Sequenzierung bestimmbar.

Bitte kontaktieren Sie uns bei Bedarf nach weiterführenden Informationen.

Fisch

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