PCR Labor

Die real-time PCR ist ein sehr sensitives Nachweisverfahren. Daher besteht im Labor die Gefahr von falsch positiven Ergebnissen aufgrund von Kreuz- und Rückkontaminationen. Durch strukturierte räumliche Aufteilung und einen durchdachten und festgelegten Arbeitsablauf kann diese Gefahr jedoch praktisch ausgeschlossen werden. Dazu ist es am besten den Bearbeitungsprozess in drei Grundteile zu gliedern:

  • Probenaufbereitung
  • PCR ansetzen (Mastermix vorbereiten und DNA zugeben)
  • real-time PCR mit anschließender Auswertung.

Gemäß dieser Aufteilung wird der Arbeitsablauf in drei bis vier Räumen untergebracht. Wichtig ist dabei der abgetrennte Bereich zur Mastermix-Vorbereitung. In diesen Bereich darf keine (Proben)DNA eingebracht werden, um eine Kontamination der Kitkomponenten zu vermeiden.

 

Auch die Trennung von PCR-Durchführung und Mastermix-Vorbereitung ist zu beachten. Auch wenn die real-time PCR prinzipiell ein „closed tube“ Format ist, sollte jede Möglichkeit der Rückwärtskontamination mit PCR-Produkten wegen deren hoher Konzentration ausgeschlossen werden.

Der Arbeitsablauf wird am besten als Einbahnstraßensystem im Labor organisiert. Wichtig dabei ist, dass kein Rücktransport von Probenmaterial, –DNA und insbesondere von gelaufenen PCR-Ansätzen in vorbereitende Stufen erfolgt, um Rückwärtskontaminationen auszuschließen.

Für mehr Informationen zum Aufbau und Etablierung eines real-time PCR Labors beraten wir Sie gerne. Zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!

powered by