Allergene in Lebensmitteln – Nachweis und Deklaration

Die 6. Veranstaltung der Fresenius-Praxistage „Allergenmanagement“ beschäftigte sich mit den

Hauptthemengebieten

  • Rechtskonforme Allergenkennzeichnung
  • Allergenmanagement und
  • Methoden und Werkzeuge

Eine interessante Mischung an Teilnehmern aus Herstellern, Laboren und Landesuntersuchungsämtern setzte sich mit dem aktuellen Stand, Erkenntnissen und Herausforderungen im Bereich des Allergenmanagements auseinander.

Die Allergenkennzeichnung ist wie bereits die Jahre zuvor weiterhin ein wichtiges Thema. Vor allem im Bereich Kennezeichnung von Spuren an Allergenen, im Gegensatz zu allergenen Zutaten, ist aktuell ungenügend geregelt, wie dies zu handhaben ist.

Im Interesse des Verbrauchers soll zukünftig ebenfalls von Verallgemeinerungen wie „Kann Spuren an Schalenfrüchten enthalten“, abgesehen und stattdessen differenziert angegeben werden, um welche Art z.B. Mandel, Hasel- oder Walnuss es sich handelt.

Daher wird europaweit angestrebt Durchführungshinweise zu erarbeiten, die eindeutige Regelungen beinhalten.

Über die Herausforderungen der Allergenanalytik im Bereich der sogenannten versteckten Allergene und die Gefahr von Querempfindlichkeiten, die zu falsch-positiven Ergebnissen führen können, berichteten wir aktuell in der Innovations in Food Technology 02.2017.

Den zugehörigen Artikel finden Sie hier.

Bisherige Rückrufe in 2017 aufgrund von nicht deklarierten Allergenen:

Senf: Fischerstolz White Tiger Shrimps Aioli, 150g

Cashew: REWE Bio Pasta Sauce Tomate-Basilikum

Sulfit: „Unser Hauswein Pizza Pasta Basta“ Rotwein aus Italien trocken

Erdnuss: Exquisit Macaron Selection, französisches Mandelgebäck

Macaron

Posted in: