16. Fachsymposium Lebensmittelmikrobiologie April 2016

Stuttgart-Hohenheim, 30. März – 1. April 2016

Vom 30. März bis 01. April 2016 fand das diesjährige 16. Fachsymposium Lebensmittelmikrobiologie in Stuttgart-Hohenheim statt.
Als gemeinsame Veranstaltung der Fachgruppen der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM) und der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM) hat das Symposium bereits eine lange Tradition und bietet eine breite Plattform für alle Bereiche der Lebensmittelmikrobiologie.
In diesem Jahr gab es verschiedene Beiträge aus den Bereichen Schutzkulturen, Fermentation, Verderb, Pathogene, rechtliche Regelungen, Methodenentwicklung, Diagnostik und Qualitätskontrolle.
CONGEN beteiligte sich aktiv an diesem Fachsymposium und war mit zwei Poster-Präsentationen vertreten. Der erste Beitrag „Entwicklung eines molekularbiologischen Nachweissystems für Legionella spp. in Wasserproben in Korrelation zu dem in der Trinkwasserverordnung festgelegten mikrobiologischen Maßnahmewert“ zeigte die Ergebnisse der Entwicklung unseres real-time PCR Testystems SureFast® Legionella Screen PLUS. Dieses Kit enthält eine Positivkontrolle, die dem in der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) angegebenen technischen Maßnahmewert einer Legionella-Konzentration von 100 KBE/100 ml entspricht und somit eine interessante Alternative zu den klassischen mikrobiologischen Verfahren darstellt.
Im zweiten Beitrag „Simultaner real-time PCR Nachweis der Salmonella enterica subsp. enterica Serovare (S.) Enteritidis und Typhimurium mittels SureFast® Salmonella Serotype 3plex wurde unser neu entwickelter real-time PCR Assay vorgestellt, mit dessen Hilfe zwischen den beiden Hauptursachen humaner Salmonellosen differenziert werden kann. Da die EU-Verordnung Nr. 1086/2011 die routinemäßige Untersuchung von frischem Geflügelfleisch auf S. Enteritidis und S. Typhimurium festlegt, kann Lebensmittelunternehmern so ein zuverlässiges Tool an die Hand gegeben werden, um zum Schutz des Verbrauchers auf allen Stufen der Lebensmittelproduktion frühzeitig adäquate Maßnahmen treffen zu können.

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